Das A und O ist für die Gesundheit die Ernährung

                                                    Solange Menschen denken,

                                                       dass Tiere nichts fühlen,

                                                           müssen Tiere fühlen,

                                               dass Menschen nichts denken!

Was ist im Tierfutter drin?

Kann man Übervitaminisieren?

Was sind EG / EWG Zusatzstoffe?

 

Alles Fragen die sich ein verantwortungsvoller Tierhalter schon einmal gestellt hat. Nur wer gibt eine ehrliche Antwort. Eines ist sicher, die Futterindustrie nicht!

 

Haben Sie schon mal die Deklaration auf ihrer Verpackung gelesen?  Oder besser gefragt, konnten Sie die Deklaration lesen, ohne eine Lupe zu benutzen?

Lesen ist das eine, verstehen was gemeint ist das andere. Oder kennen Sie den Unterschied "vom Rind, aus Rindfleisch"? Vom Rind = irgend etwas vom Rind Haut, Hörner, Hufe usw. Aus Rindfleisch = muss Fleisch sein. Ist ja nicht so wichtig, der Hersteller weiss was gut für meinen Hund ist. Hauptsache billig. Das sind so die Antworten bei einigen Hundehalter.

Was unsere Hunde täglich fressen ist nichts anderes als Müll mit giftigen Zusatzstoffen, sogenannte Antioxidanten.

Zusammensetzung: Fleisch und Tierische Nebenproduckte (4% Rind)Getreide, Mineralstoffe, Fette und Oele. So sieht eine gängige Decklaration aus. Aber was ist das für Fleisch.

Das Bundesamt für Veterinärwesen teilt Fleisch in drei Kategorien auf. K3 Fleisch steht für die Heimtiernahrung. Es besteht: (Auszug vom BVET) 

Es gibt mehrere Tiernahrungssorten, die gross auf ihren Verpackungen schreiben: "ohne künstliche Konservierungsstoffe". 

Wenn man weiter liest, steht in irgend einer Ecke klein geschrieben: "Antioxidant: EG/EU/EWG-Zusatzstoffe"

Diese Hersteller nutzen dabei aus, dass Leute meist nicht wissen, was 1) ein Antioxidant ist und 2) EG/EU/EWG-Zusatzstoffe sind.

 

Antioxidanten verhindern das ranzig werden von Fett. Es sind dies vor allem Vitamin A, BHT; BHA und Ethoxyquin.

 

 

 

E-Nummer:

320 / 321

    Name:

Butylhydroxytoluol (BHT) (BHA

Gruppenname:

Antioxidantien

    Bewertung:

Die Zulassung dieses Stoffes sollte wegen gesundheitlicher Bedenken widerrufen, zumindest aber eingeschränkt werden.


Hinweise:


Synthetische Stoffe. BHA (E 320) wirkt zugleich konservierend. Sie schützen Knabberartikel vor Geschmacksfehlern, stabilisieren Aromen, Bratfette, Kaugummi, Fertigsuppen und Instantkartoffeln und erhöhen die Haltbarkeit von Marzipan, Kuchenmischungen und Nahrungsergänzungsmitteln. An Nagern wurde teilweise eine krebsfördernde, teilweise krebsverhindernde Wirkung beobachtet. Bei der Erhitzung zersetzen sich beide Stoffe in Metaboliten, deren gesundheitliche Auswirkungen bisher unbekannt sind. Im Tierversuch traten Veränderungen am Immunsystem und Blutbild, an der Schilddrüse und der Leber auf. Beide Stoffe reichern sich im menschlichen Fettgewebe an und gelangen in den Fötus. Sie sind als Allergieauslöser bekannt.

 

 

 

Etoxiquin: Für Lebensmittel ist Etoxiquin nicht zugelassen, da toxische Wirkung bei Inhalieren, Schlucken und bei Hautkontakt entstehen. Sammelt sich im Fettgewebe der Leber ab. Etoxiqin ist immer noch ein häufig benutztes Antioxidant für tierisches Fett.

 

Die Namen der Antioxidanten sind zu lang und brauchen bei der Deklaration zu viel Platz, darum die Abkürzung EG/EU/EWG-Zusatzstoffe.

 

Die wichtigsten Gründe für ernährungsbedingte Krankheiten unserer Haustiere sind Chemikalien und minderwertige Nebenprodukte in der Tiernahrung.  Laut Dr. Alfred Plechner, einem Tierarzt und Wissenschaftler und Ernährungsspezialist, der sich auf Allergien und Hautkrankheiten von Hunden und Katzen spezialisiert hat, können die künstlichen Antioxidantien BHA und BHT  Leberschäden, Mißbildungen von Föten, metabolischen Streß und auch Krebs verursachen. Bei Labortieren wurden zusätzlich allergische Reaktionen und Gehirnschäden beobachtet. Das künstliche Antioxidant Ethoxyquin wiederum, hergestellt von der Fa. Monsanto in den USA (Hersteller verschiedener Chemikalien) wie Agent Orange, von Pestiziden, des umstrittenen Süßstoffes Aspartam sowie genmanipulierter Sojabohnen), wurde ursprünglich entwickelt, um die Haltbarkeit von Gummi zu verbessern, und wird als Mittel benutzt, um die braunen Druckstellen an Äpfeln und Pfirsichen zu vermeiden.
Die Giftigkeit des Soffes Ethoxyquin wird als 3 auf einer Skala von 1 - 6 (Bewertung 6 ist extrem giftig) gestuft:
verursacht sich langsam entwickelnde Depression, Schüttelkrämpfe, Koma und Tod; Hautirritationen und Leberschäden.(3)
In Europa ist Ethoxyquin in der Menschennahrung nicht zugelassen, da es beim Inhalieren, beim Hautkontakt sowie beim Schlucken (!) toxisch (giftig) wirkt. Für die Heimtiernahrung sind jedoch kleine Mengen erlaubt. 

 

Vitamine und seine Tücken

 

Wissen Sie wie viele Vitamine ein Hund braucht? Kann man zu viele Vitamine verabreichen? Nur zwei Fragen die vermutlich die meisten nicht beantworten können. Nehmen wir die zweite Frage der Übervitaminisierung. Ja man kann, eigentlich alle Vitamine, ausser Vitamin C. Da Vitamin C zu den wasserlöslichen Vitaminen gehört, wird bei einer Überdosis das zu viel eingenommene Vitamin vom Körper wider ausgeschieden. Es nützt also nichts, wenn Sie im Winter täglich Vitamin C Brausetabletten schlucken. Auch hier ist eine gesunde Ernährung und täglich etwas Obst angebracht.

Zurück zu den Hunden und den Vitaminen. Hier geht es nur einmal um Vitamin A. Schauen Sie einmal auf die Deklaration ihres  Futters. Wie hoch ist die Angabe? Vor allem bei Trockenfutter steht in der Regel:         Vitamin A 20 000 UI oder EI pro Kg. Dazu kommen noch D und E. Als bedingungslos, blind vertrauender Kunde denkt man ja super, so viele Vitamine sind ja Gesund.

Weit daneben. Eine dauernde Übervitaminisierung von Vitamin A ist schlimmer, als wenn Sie jeden Tag eine Kiste Bier trinken. Egal was Sie einnehmen, das Ergebnis ist das gleich.   Leberzirrhose, Leberfibrose, Gelenkprobleme, Arthrose, Missbildungen bei den Welpen wie Gaumenspalte, Hasenscharte, usw.

Sie werden sich fragen warum geben dann die Hersteller so viel Vitamin A in ihr Futter. Es hat zwei Gründe. Vitamin A ist gleichzeitig ein Antioxidant, das heisst verhindert das ranzig werden des Futters. Würde da  eine E Nummer stehen, weiss jeder, Vorsicht könnte schädlich sein. Also nehmen wir Vitamin A. Aber warum so viel? Nach Gesetzt muss noch eine bestimmte Menge Vitamin bis zum Verfallsdatum nachgewiesen werden. Da in der Regel eine Haltbarkeit von zwei Jahren garantiert  wird und sich die Vitamine verflüchtigen, sind die Hersteller gezwungen eine Überdosis beizumischen. Das heisst eigentlich für Sie, kaufen erst kurz vor dem Verfalldatum. Besser noch, schauen Sie beim nächsten Einkauf auf die Angaben. Faustregel je weniger angegeben, desto besser, vorausgesetzt es steht nicht noch EG Zusatzstoffe.

Jetzt ist es gut zu Wissen wie viel ein Hund an Vitamin A braucht. Ein Hund braucht pro Kilo Körpergewicht 70 – 100 UI täglich. Für einen 12 Kg schweren Kromi also 840- 1200 UI (EI = internationale Einheiten).

 

Zusammenfassung

 

Drei Dinge benötigt derOrganismus

- Rohprotein (Eiweiss)

- Rohfett

- Rohfaser

 

In guten Rohnährstoffen sind dann ausreichend 

- Vitamine

- Mineralstoffe

- Spurenelemente

enthalten